Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

22.09.2011

Alleinerziehende und erwerbstätige Eltern bevorzugt

U3-Ochtrup-1Ochtrup. `Wer eine Arbeit aufnehmen will, sei es die Alleinerziehende oder auch ein Elternpaar, wird bei der Vergabe von U3-Betreuungsplätzen bevorzugt berücksichtigt.´ Darauf verwies jetzt Bürgermeister Kai Hutzenlaub (i. Bild li.) in einem Gespräch mit der hiesigen SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer.

Die Abgeordnete ist zurzeit in den Kreisen Borken und Steinfurt unterwegs, um sich über die Verwendung der von Bund und Land bereitgestellten Mittel für Betreuungsplätze für Zwei- bis Dreijährige zu informieren. Die Bundesregierung hatte dazu 2008 Fördermittel in Höhe von 480 Mio. Euro für NRW zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus beschloss die rot-grüne Landesregierung kürzlich ein U3-Sonderausbauprogramm.

`Es freut mich´, so Ingrid Arndt-Brauer, `dass in Ochtrup dieser Personenkreis Vorrang bei der Kitaplatzvergabe hat.´ Dass sei, so ihre Erfahrung, in anderen Orten der Kreise Borken und Steinfurt keinesfalls die Regel. Zwar mache das Gesetz hier auch keine Vorgaben, aber es sei doch eines der wichtigsten Ziele der Förderung,  Menschen die Aufnahme einer Arbeitsstelle zu erleichtern. Und da spielten ein sicherer Betreuungsplatz oder eine Tagespflegestelle für die Jüngsten eine große Rolle.

Positiv sei auch, dass Ochtrup bei der Ausweitung des Angebotes an Betreuungsplätzen erhebliche Anstrengungen unternehme. `Um das von der Landesregierung gesteckte Ziel von 35 Prozent bei der Versorgungsquote der unter Dreijährigen bis 2013 zu erreichen, wurde in kurzer Zeit schon vieles geleistet, einiges müsse aber noch getan werden´, stellte Bürgermeister Hutzenlaub fest.

Bereits in 2010 konnte ein vormals zweigruppiger Kindergarten als Neubau mit vier Gruppen in Betrieb gehen. Hinzu komme ein weiterer viergruppiger Kindergarten, den der DRK-Ortsverein Ochtrup noch in diesem Jahr eröffnen wird. Und für 2012 plane die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt bereits weitere vier bis fünf Gruppen, für die derzeit Träger und Standorte gesucht werden. Auch im Bereich Kindertagespflege war die Gemeinde in 2011 aktiv. Hier wurden Räume zur Verfügung gestellt, in denen Tagesmütter jetzt eine Großpflegestelle mit bis zu neun Betreuungsplätzen einrichten konnten.

Mit Spannung schaue man jetzt auf den 1. August 2013, den Tag, ab dem Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihren Nachwuchs haben werden. Zumal, wie Ingrid Arndt-Brauer und Bürgermeister Hutzenlaub übereinstimmend feststellten, mit jedem zusätzlichen Platz auch die Nachfrage nach weiteren zu erwarten ist.