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15.11.2011
Alles gut betreut in Horstmar
Horstmar. Auch auf dem Lande werden für die Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren (U3) Betreuungsplätze benötigt. Mit Sonderprogrammen des Bundes und dem in diesem Jahr aufgelegten Investitionsprogrammes des Landes NRW für den U3-Ausbau soll die gesetzlich definierte Quote von 35 Prozent bis 2013 erreicht werden.
Wie es in dieser Beziehung um die Kommunen in ihrem Wahlkreis bestellt ist, hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer bei Besuchen in den Rathäusern und Jugendämtern in Erfahrung gebracht. Vorletzte Station der Abgeordneten auf ihrer Tour war Horstmar. `In Horstmar ist die Welt noch in Ordnung´, bestätigte Bürgermeister Robert Wenking Arndt-Brauer, die in Begleitung von SPD-Ratsmitglied Inge Kellers-Hinkers kam, bei ihrem Besuch im Rathaus.
Mit einem Investitionsvolumen von 62.000 Euro bis Ende 2011 aus den Mitteln des Sonderausbauprogrammes des Landes NRW in die vorhandenen Kindergärten habe man bis 2013/14 eine Betreuungsquote von 30,1 Prozent erreicht. Damit sei man bis zum Erreichen des gesetzlichen Anspruchs auf einen Betreuungsplatz für ein- und zweijährige Kleinkinder, gut aufgestellt, stellte Wenking fest.
`Die Vorgabe des Landes, die Mittel bis Jahresende auszugeben, haben wir somit ebenfalls erfüllt´, so der Bürgermeister weiter.
Für die Zukunft sieht Wenking hinsichtlich der Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Horstmar und Leer keine Engpässe. Mit drei Kindergärten in Horstmar und zwei Kindergärten in Leer sei man sehr flexibel und müsse keine Kinder abweisen. Auch Einzelfallregelungen seien kein Problem. `Denn die kann man lösen´, ist sich Wenking sicher. |