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27.03.2010

Betreuung für Langzeitarbeitslose gesichert

Kreis Borken/Kreis Steinfurt. `Es ist gut, dass es nun endlich Klarheit für die weitere Arbeit der Kreise Steinfurt und Borken bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen gibt´, erklärt die heimische Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. `Ohne die SPD wäre diese Einigung nicht zustande gekommen´. Die Kreise Borken und Steinfurt betreuen als sogenannte Optionskommunen die ALG II-BezieherInnen (Hartz IV) in Eigenregie. Im Rahmen der verfassungsrechtlich gebotenen Neuregelung bei der Betreuung von ALG II-EmpfängerInnen in den ARGEN - gemeinsame Vermittlung der Langzeitarbeitslosen durch Arbeitsagenturen und Kommunen - werden jetzt auch die Optionskommunen grundgesetzlich abgesichert.

Die Bundestagsabgeordnete Arndt-Brauer betont, dass es gegen den Widerstand von Schwarz-Gelb gelungen sei, einen verbindlichen Personalschlüssel gesetzlich zu verankern, der für JobCenter und Optionskommunen gleichermaßen gilt. Dieser beträgt für Arbeitssuchende bis 25 Jahren eins zu 75 und bei Arbeitssuchenden über 25 Jahren eins zu 150. `Ein ausreichendes Betreuungsverhältnis von Vermittlerinnen und Vermittlern zu Arbeitssuchenden ist ganz entscheidend, um in der Praxis Langzeitarbeitslose besser auf ihrem Weg zurück in Arbeit zu unterstützen.´

`Ich freue mich, dass es der SPD gelungen ist, in den Verhandlungen die Aufhebung der von den Regierungsfraktionen verhängten Sperre von 900 Mio. Euro in der Arbeitsmarktpolitik sowie die Entfristung von 3.200 befristeten Stellen in den JobCentern durchzusetzen,´ so die Finanzpolitikerin weiter. `Wir konnten verhindern, dass die Arbeitsmarktpolitik zum Steinbruch für die Finanzierung der Klientelgeschenke der Koalition wird.´