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06.04.2010
Dicke Muckis trotz schmalem Geldbeutel
Horstmar-Leer. Basteln, im Internet surfen, Billard spielen, auf dem Schulhof Basketball spielen oder im neuen Fitnessraum trainieren sind nur einige Angebote, die der Jugendtreff `JuLe´ in Horstmar-Leer anbietet.
Von dem breiten Angebot überzeugten sich jetzt SPD-Landtagskandidat Friedrich Paulsen (Bildmitte) und örtliche SPD-Kommunalpolitiker. Auch die Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die mit ihrer Familie in Leer lebt und die Einrichtung gut kennt, ließ es sich nicht nehmen, mit Josef Rodine (4. v. li.) vom Vorstand des Trägerverein und Mitarbeiterin Doris Zintl (2. v. li.) zu sprechen.
Rodine erläuterte den Besuchern, dass der Jugendtreff von ehrenamtlichen Mitarbeitern 1997 gegründet wurde. Mit steigenden Besucherzahlen ergab sich die Notwendigkeit, regelmäßige Öffnungszeiten anzubieten. Seit 2000 ist daher Doris Zintl als feste Mitarbeiterin angestellt. Durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit seit der Eröffnung des `JuLe´, war Doris Zintl mit den Aufgaben bereits vertraut und kam der Nachfrage von Josef Rodine, eine Festanstellung auf 400-Euro-Basis zu übernehmen, gerne nach.
Da auch das `JuLe´ mit einen knappen Budget zurechtkommen muss, freut sich Josef Rodine über den Einsatz vieler Ehrenamtlicher. Bei der Erweiterung der Nutzungsfläche um den ehemaligen Kirchensaal waren dann auch schnell Freiwillige da, die beim Durchbruch halfen. Die Jugendlichen wünschten sich dann, aus dem gewonnenen Raum einen Fitnessraum zu machen. Das ließ sich nur bewerkstelligen, indem die dort aufgestellten Fitnessgeräte mit Eigenmitteln, die auf Weihnachts- und Flohmärkten eingenommen wurden, zu finanzieren. `Toll´, fand Friedrich Paulsen, `dass Jugendliche hier trainieren, ohne gleich die Abogebühren eines kommerziellen Fitnessstudios bezahlen zu müssen.´
Auch andere Angebote des `JuLe´ werden gerne angenommen. So gab es einen Mädchentag und einen Jungentag, der speziell auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt war.
Gut angenommen wird auch die Übermittag- und Hausaufgabenbetreuung.
Das Angebot der Hausaufgabenbetreuung soll auch dauerhaft aufrechterhalten werden. `Hier gibt es Bedarf und der Effekt der intensiven Betreuung wird auch von der Schule positiv gesehen´, machte Doris Zintl abschließend klar. |