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19.12.2018

Diskussion am Berufskolleg

Berufskolleg-St1Steinfurt. In der vergangenen Woche ging es für die rund 100 Abiturienten des Hermann-Emanuel-Berufskolleg Steinfurt in die Bundeshauptstadt. Hier erwartete sie ein spannendes Programm, zu dem auch ein Besuch im Bundestag gehörte. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die die Schülerinnen und Schüler wegen Sitzungsterminen im Bundestag nicht treffen konnte, nahm sich nun Zeit für eine Diskussion direkt in der Schule.

Jutta Bökemeier, Fachlehrerin Politik/Gesellschaftslehre und Geschichte sowie ihre Kollegen hatten die Abiturienten auf den Besuch vorbereitet und einen Fragenkatalog erarbeiten lassen.

Die zahlreichen Fragen der Schüler betrafen die unterschiedlichsten gesellschaftlichen und politischen Themen. Nicht nur, wie sie zur Politik gekommen sei, erklärte Arndt-Brauer ausführlich. Auch der Frage nach ihrem Verdienst ging die Abgeordnete nicht aus dem Weg. Das sei schließlich kein Geheimnis, so die Bundespolitikerin. Sie wies darauf hin, dass die Angaben darüber auch im Internet zu finden seien. `Die Abgeordneten verdienen gut´, erklärte Arndt-Brauer, machte aber auch deutlich, dass man nie wisse, ob man nach einer Legislaturperiode das Mandat nicht schon wieder abgeben muss, weil andere Kandidaten gewählt werden. Dann müsse man sich einen neuen Job suchen, genau wie in der freien Wirtschaft auch.

Themen, wie z.B. Ferkelkastration, AfD, Russlandkonflikt, Hartz IV, Donald Trump, den Brexit oder die Zeitumstellung in der EU diskutierten die Schüler ausgiebig mit der Politikerin. Auf Nachfrage, wie sie zur Großen Koalition stehe, verdeutlichte Arndt-Brauer, dass sie immer dafür gewesen sei mitzuregieren - aber nicht um jeden Preis. Nur so habe die SPD schon zahlreiche Punkte aus dem Koalitionsvertrag umsetzen können. Ihre ganz persönliche Meinung vertrat die Bundespolitikerin dann bei der Frage nach Legalisierung von Cannabis sehr deutlich: `Wenn alle gelernt haben, mit der ersten Droge Alkohol umzugehen, können wir über die nächste Droge sprechen´, stellte Arndt-Brauer klar, ließ aber trotzdem eine kontroverse Diskussion zu.

Abschließend nutzte Arndt-Brauer die Gelegenheit, die jungen Erwachsenen aufzurufen, bei der Europawahl im nächsten Jahr wählen zu gehen. `Dieses verbriefte Recht auf Demokratie sollten Sie nutzen, um demokratische Parteien zu wählen, damit radikale Parteien nicht zunehmen´, betonte die Politikerin nachdrücklich.