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24.07.2009
Grüner Hahn in der Kirche
Rheine. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre die Weichen für den Klimaschutz gestellt werden müssen. Auch die Kirchen fühlen sich verantwortlich für den Klimaschutz. Die evangelische Kirche von Westfalen strebt daher konkrete Einsparziele im CO2-Verbrauch bis 2020 von 40% bezogen auf das Basisjahr 1990 an.
Im Gespräch mit Pfarrer Harald Klammann (2. v. re.), Presbyter Werner Beck (i. Bild li.) und dem Umweltbeauftragten Heinz-Jakob-Thyßen (Bildmitte) der Evangelischen Kirchengemeinde Johannes in Rheine, informierten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer und Ratsmitglied Eckhard Roloff (i. Bild re.). Konkrete Maßnahmen hat das Presbyterium der Kirchengemeinde bereits im Mai 2007 beschlossen. Mittlerweile hat man mit den Maßnahmen eine Zertifizierung erreicht, die vom `Grünen Hahn´ vergeben wird. Hierbei handelt es sich um ein Umweltmanagement für eine Kirche der Zukunft nach einem europaweit geltenden Standard. Ein von der Kirchengemeinde vorgelegtes Konzept, wie beispielsweise der sinnvolle und sparsame Umgang mit Rohstoffen, energetische Baumaßnahmen und die Bereitschaft, nach Abwägung ökologischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte, Maßnahmen auch umzusetzen, die auf kurze Sicht höhere Kosten verursachen, werden vom `Grünen Hahn´ überprüft und begutachtet. `Und wir sind weiterhin auf einen guten Weg´, freut sich Pfarrer Klammann mit seinen Mitstreitern. Ingrid Arndt-Brauer, die stellv. Vorsitzende des Beirates für nachhaltige Entwicklung ist, freut sich über das Engagement zum Klimaschutz. `Wenn wir alle schon im kleinen anfangen würden, verantwortlich mit unseren Ressourcen umzugehen, könnten wir schon viel bewegen´, erklärte die Politikerin abschließend. |