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29.06.2011
Gute Arbeit macht nicht krank
Berlin/Kreis Borken/Kreis Steinfurt. `Gesundheit zukunftssicher organisieren´. Über diese wichtige Herausforderung für Politik und Gesellschaft diskutierten jetzt in Berlin 250 Betriebsräte auf einer Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion, darunter mit Jörg Marciniak (i. Bild re.), Frank Bach (i. Bild li.) und Guido Hänel (2. von li.) auch drei Teilnehmer aus dem Münsterland. Diese nutzten die Teilnahme, um mit der heimischen SPD-Abgeordneten Ingrid Arndt-Brauer und deren Fraktionskollegen Klaus Brandner, ehemaliger Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, zusammenzutreffen.
Gemeinsam mit Frank-Walter Steinmeier, Karl Lauterbach und mehreren externen Experten erörterten sie, wo die Herausforderungen für moderne Gesundheitspolitik liegen und wie insbesondere in den Betrieben selbst für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz gesorgt werden kann. `Die Betriebsräte sind dafür ein wichtiger Mittler, um praktische Erfahrungen vor Ort einzubringen und Verbesserungsvorschläge zurück in die Unternehmen zu tragen´, verdeutlichte Arndt-Brauer.
Gesundheit sei dabei nicht nur ein persönliches Glück. Auch die Unternehmen haben bei wachsendem Fachkräftemangel ein Interesse daran, den Krankenstand zu senken sowie fittere und zufriedenere Mitarbeiter zu haben. Betriebliches Gesundheitsmanagement werde eines der Kernthemen der kommenden Jahre sein. Auch die Beschäftigungspotenziale der Gesundheitswirtschaft seien gigantisch. Schon heute leisteten in Gesundheit und Pflege fast sechs Millionen Arbeitnehmer Dienst am Menschen. Künftig könnten bis zu einer Million neuer Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft geschaffen werden. `Wir müssen und wollen dafür sorgen, dass die Gesundheitswirtschaft auch in Zukunft den Patienten dient und dass die Beschäftigten `Gute Arbeit´ haben, die sie nicht selber krank macht´, so die Horstmarer Politikerin. |