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27.07.2011

Heeresflieger weiter in Unsicherheit

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Rheine. Der  Kampf um den Erhalt des Heeresflieger-Standortes in Rheine-Bentlage geht weiter. Erst kürzlich hatte sich Arndt-Brauer mit Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziére getroffen und nochmals eindringlich für den Erhalt des Heeresflieger-Standortes geworben.

Um den derzeitigen Stand der Dinge zu erörtern, trafen sich jetzt Ingrid Arndt-Brauer (SPD-MdB) und Eckhard Roloff (SPD Rheine) mit Reinhard Schlepphorst (i. Bild re.), dem Bundesvorsitzenden des fliegenden Personals bei der Bundeswehr (IGTH), in der Theodor-Blank-Kaserne.

Schlepphorst kritisierte, dass man immer noch keine konkrete Aussage vom Verteidigungsministerium bekommen könne, ob und wann eine Entscheidung zu erwarten sei. Seines Wissens nach sei auch noch keine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt worden, was die Verlegung des Regiments nach Holzdorf in Sachsen-Anhalt für den Steuerzahler bedeuten würde. Selbst die Infrastruktur müsse vor Ort noch geschaffen werden, so Schlepphorst weiter. Die bereits in Rheine-Bentlage getätigten Investitionen von rund 50 Mio. Euro wären bei einer Verlegung verschwendet. Zudem sei das Kasernengelände kaum zu veräußern oder wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen.

Arndt-Brauer versprach Schlepphorst, mit ihren Fraktionskollegen im Haushaltsausschuss Kontakt aufzunehmen, um auch die finanzielle Seite des Problems zu beleuchten.