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15.12.2011

Höhere Anerkennung für das Ehrenamt

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Greven. Noch gut im Gedächtnis sind allen das Schneechaos 2005 und die Hochwasserkatastrophe August 2010 im Münsterland. Zu den Helfern bei solchen Einsätzen zählt auch das Technische Hilfswerk, kurz THW genannt. In Greven machte sich jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer ein Bild von den Aufgaben des THW. Die Politikerin folgte dabei einer Einladung des Grevener Bürgermeisters Peter Vennemeyer, der auch Mitglied des örtlichen Technischen Hilfswerkes ist.

Es ist das vielfältige Aufgabenspektrum, das Engagement und die Qualität ihrer Arbeit, mit der sich die Angehörigen des THW seit der Gründung im Jahr 1950 im In- und Ausland ihren guten Ruf erarbeitet haben. Hier wird kompetente technische Hilfeleistung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geleistet. Dazu gehören nicht nur Ortung, Rettung und Bergung von Menschen, sondern auch Hilfe bei Überflutungen und Überschwemmungen. Das THW kümmert sich bei einem Katastropheneinsatz um Strom- und Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie die Einrichtung von Notunterkünften für die Bevölkerung.

Klaus Elfert, Ortsbeauftragter des THW Greven, bestätigte Ingrid Arndt-Brauer auf Nachfrage, dass das THW auch durchaus für Frauen und Mädchen interessant sei. Gerade beim THW-Nachwuchs könne man auf einen Zugewinn verweisen. Grundsätzlich sei die Nachwuchsgewinnung nicht so schwierig, wie häufig im ehrenamtlichen Bereich zu beobachten sei, so Elfert weiter. Die Kameradschaftspflege im Verein sei hierbei ein positiver Effekt. Mit auf den Weg gab man der Politikerin, dass man sich eine höhere Anerkennung des Ehrenamtes wünscht. Hier stießen die ehrenamtlichen Mitarbeiter des THW auf offene Ohren. „Zumindest eine Anrechnung auf die Rentenansprüche müsste für ehrenamtlich Tätige gesetzlich geregelt werden“, so Arndt-Brauer abschließend.