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16.11.2011

In der Zachäus-Kita ist was los

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Gronau. In der ev. Zachäus-Kindertagesstätte in Gronau an der Grünstiege ist was los: Kinder lachen und weinen, rennen durch die Flure, forschen in den Gruppenräumen.

Von dem quirligem Treiben machten sich jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer und Daniel Speer (i. Bild re.) von der SPD Gronau ein Bild. Die Politikerin, die derzeit in Sachen Betreuung von unter dreijährigen Kindern (U3) im Wahlkreis unterwegs ist, besichtigte bei der Gelegenheit den neuen Anbau der Kindertagesstätte (Kita). Hier werden 13 Ein- und Zweijährige von drei pädagogischen Fachkräften betreut. Insgesamt besuchen rund 70 Kinder in vier Gruppen die Zachäus-Kita. Leiterin Ans Golembiewski (2. v. re.) und Herbert Krause (i. Bild li.), Vertreter des Verbundes der Tageseinrichtungen für Kinder im ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken, führten die Besucher durch die Einrichtung. Um den wachsenden Bedarf an U3-Betreuung zu decken, entschloss sich der Kita-Trägerverbund des Kirchenkreises die Zachäus-Kita zu erweitern. Da die Fördermittel von Bund, Land und Kommune in Höhe von 304.000 Euro nicht ausreichten, steuerte der Trägerverbund 113.000 Euro Eigenmittel bei, um in 2010 mit dem Ausbau starten zu können, erläuterte Krause den Politikern.

Entstanden ist ein heller Anbau, der architektonisch ins Bild des gesamtem Gebäudes passt. Für die Kleinsten der Kindertagesstätte ist das passende pädagogisches Spielmaterial angeschafft, ein eigener Außenbereich erstellt worden. Ein Ruhe-Therapie-Wickelraum und altersentsprechende Sanitärräume wurden liebevoll eingerichtet.

Klar darüber ist man sich, so Ans Golembiewski, dass die hier entstandenen Plätze, die die Zachäus-Kita für die U3-Betreuung für die Stadt vorhält, in den nächsten Jahren nicht ausreichen werden. `Und die bisher aufgelegten finanziellen Fördersonderprogramme des Bundes und Landes reichen auf keinen Fall aus´, so Herbert Krause im Gespräch. Ingrid Arndt-Brauer versprach, die in Erfahrung gebrachten Kritikpunkte zum U3-Ausbau mit Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW zu besprechen. `Ich werde auch bei den entsprechenden Stellen im Bund darauf hinweisen, dass dringend mehr Mittel für den U3-Ausbau zur Verfügung gestellt werden müssen´, so die SPD-Politikerin weiter. `Wenn man es Frauen ermöglichen möchte, wieder berufstätig zu sein, müssen dafür auch die Strukturen geschaffen werden´, so Arndt-Brauer abschließend.