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05.05.2011

Innovation auf dem Land

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Ahaus-Alstätte. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert im Münsterland ausgesuchte Projekte mit dem Ziel, die Innovationskraft des Mittelstandes zu stärken.

Davon, dass das Geld gut ankommt, konnte sich jetzt die Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer (SPD) bei der Firma Hilbring Maschinenbau in Alstätte überzeugen.

Dass es überhaupt zu einer Projektbeteiligung gekommen sei, habe sein Unternehmen der Nachfrage der Firma 2G aus Heek und der Fachhochschule Steinfurt zu verdanken, erläuterte Jungunternehmer Hendrik Hilbring (Bildmitte) der Abgeordneten. Nach anfänglicher Skepsis habe man sich bei Hilbring Maschinenbau mit großem Elan an dem Projekt beteiligt. Fertigungsstrategien und die Fertigung von verschiedenen Modellen von Kolben, Zylinderköpfen und Gasmischer für Versuchsreihen wurden dann hier entwickelt. Bauteile eines Gasmischers konnte Arndt-Brauer, die in Begleitung von Hans-Jürgen Greven (SPD Ahaus, li. i. Bild) kam, in Augenschein nehmen. `Derzeit sind manche Bauteile noch in der Erprobung´, so Hendrik Hilbring, der sich freut, wenn die Produkte dann in Serie gehen.

Bei der Firmenbesichtigung berichtete Hilbring den Politikern aus den Anfängen seines Unternehmens. Klein angefangen hat der Maschinenbauer 2000 in den Nebengebäuden des elterlichen Bauernhofes. Mittlerweile hat er die Landwirtschaft bis auf sein Hobby, den Ackerbau, aufgegeben und den Betrieb stetig ausgebaut. Mit zurzeit zehn Mitarbeitern, drei Auszubildenden und sieben Aushilfen blickt Hilbring positiv in die Zukunft. Stolz ist Hendrik Hilbring auf die erst 2009 entstandene große Halle. Hier fand ein speziell für seine Bedürfnisse hergestelltes CNC-Portalbearbeitungszentrum `AXA UPFZ 50´ seinen Platz. `Das ist eine der größten Portal-Fräsmaschinen ihrer Bauart, die in einem Umkreis von rund 150-200 km steht´, so Hilbring, der den Besuchern weiterhin erläuterte, welche Expansionen in den nächsten Jahren noch geplant sind.

`Bei Betriebsbesichtigungen in meinem Wahlkreis sehe ich immer wieder, welche hervorragenden Produkte hier hergestellt werden - manchmal sogar weltmarktführend´, zeigte sich Arndt-Brauer abschließend beeindruckt.