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02.05.2019

Jungpolitiker treffen Bundespolitik

Bismarckschule_12aBurgsteinfurt. Ganz pfiffig und bestens informiert zeigte sich jetzt das Schülerparlament der Bismarckschule Burgsteinfurt bei einem Besuch der Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer.

Die jeweils zwei Vertreter der ersten bis vierten Klasse haben sich, genau wie Arndt-Brauer, zur Wahl gestellt und sind demokratisch gewählt worden. `Erst einmal muss man sich trauen´, so ein Viertklässler. `Aber man muss auch offen reden können, wenn es Probleme in der Klasse gibt´, ergänzte eine weitere Schülerin. Genau wie im richtigen Parlament, stellt das Schülerparlament Anträge und bespricht mit der Schulleiterin Claudia Bock die für die Schüler wichtigen Themen. `Ich bringe die Themen dann in die Lehrerschaft´, erläutert Claudia Bock. Nicht immer zur Freude der Kollegen, wie sie schmunzelnd ergänzt. Aber die Schülervertreter meinen ihre Sache ernst und wollen auch so wahrgenommen werden. So haben sie beispielsweise an die Stadtverwaltung einen Antrag zur Erneuerung eines Spielgerätes auf dem Schulspielplatz gestellt. `Das sollte in den Ferien passieren´, so eine Schülerin. Ein Blick auf den Spielplatz nach den Ferien zeigte, das Gerät ist zwar noch nicht repariert, aber Spielsand wurde ausgetauscht, ein Staudenbeet vorbereitet und Rindenmulch verteilt. `Manchmal dauert es auch etwas länger´, so die Schulleiterin. Sie ist sich sicher, dass das aber noch klappt. Eine weitere Neuerung, die das Schülerparlament durchgesetzt hat, trägt auch schon Früchte. `Morgens stellen sich alle Klassen auf, um dann von unseren Lehrerinnen abgeholt zu werden´, so ein Schülervertreter. `Leider kommen die aber häufig so spät, dass es chaotisch wird´, so der Jungpolitiker weiter, der bei den Erwachsenen heitere Mienen erntet. Jetzt übernehmen die Schüler das Abholen und alle sind pünktlich in der Klasse. Ein schöner Erfolg, wie Claudia Bock findet und ein bestätigendes Nicken von Arndt-Brauer erhält.

Aber auch Arndt-Brauer nutzte die Gelegenheit, den Grundschülern das Parlament, also den Bundestag, dem sie angehört, ausführlich und altersgerecht zu erklären. `Über 700 Abgeordnete gehören dem Parlament an´, erklärte Arndt-Brauer und die Kinder machten große Augen. Wer eine Rede hält, über welches Thema und wie lange, ist genau reglementiert, erläuterte die Abgeordnete weiter. Dass die Zeit für die Arbeit der Abgeordneten zwischen dem Wahlkreis und den Sitzungswochen in Berlin aufgeteilt ist, erfuhren die Grundschüler ebenfalls. Auch die Kinder hatten einiges in petto. So konnte ein Schüler genau erklären, was ein Hammelsprung ist. `Das ist ja toll, wie gut ihr informiert seid. Das wissen viele Erwachsenen nicht einmal´, betonte Arndt-Brauer erstaunt.

Abschließend zeigte sich die Politikerin positiv überrascht von der Bismarckschule und fand es toll, dass man hier großen Wert auf die Beteiligung der Kinder legt. `Im Rahmen des Schülerparlaments erhalten unsere Kinder die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und das Schulleben aktiv mitzugestalten. Sie werden ermutigt, ihre Rechte zu vertreten und demokratisches Verhalten zu entwickeln´, betonte Claudia Bock. `Ich komme gerne wieder´, versprach Arndt-Brauer beim Abschied und wünschte dem Schülerparlament weiterhin viel Erfolg bei seiner Arbeit.