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19.09.2011

Kein Kopfzerbrechen

U3-Legden1Legden. `Die von der NRW-Landesregierung angestrebte Versorgungsquote bei Betreuungsplätzen für unter Dreijährige (sog. U3-Bereich) von 35 Prozent bereitet uns kein Kopfzerbrechen´, erklärte jetzt der Legdener Bürgermeister Friedhelm Kleweken in einem Gespräch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer und der örtlichen SPD- Fraktionsvorsitzenden Sigrid Goßling.

Die Abgeordnete ist zurzeit auch im Kreis Borken unterwegs, um sich über die Verwendung der von Bund und Land bereitgestellten Mittel für Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertages-pflege zu informieren.

Im Gegensatz zu anderen Kommunen des Kreises sieht Bürgermeister Kleweken seine 6.800-Seelen-Gemeinde gut aufgestellt. Legden verfügt über drei Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft, ein weiterer Kindergarten `Pusteblume´ wird von einer Elterninitiative betrieben.  `Die Anmeldezahlen zeigen, dass die bereitgestellten U3-Plätze verstärkt angenommen werden, aber noch nicht ausgeschöpft sind´, stellt er fest. Zusätzliche Baumaßnahmen seien daher vorerst nicht geplant. Auch bei der Vermittlung von Tagesmüttern habe es bisher keinen Engpass gegeben. Im Übrigen werde darauf geachtet, dass Alleinerziehende, die einen Betreuungsplatz benötigten, vorrangig berücksichtigt werden. Das Gesetz mache hier zwar keine Vorgaben, aber man wisse natürlich, dass die Berücksichtigung bei der Platzvergabe besonders für diesen Personenkreis von Wichtigkeit sei. Da habe es bisher aber auch noch nie Probleme mit den Kindergartenträgern gegeben.

Abschließend sprach die Runde noch kurz über das derzeitige Lieblingsprojekt des Bürgermeisters, Legdeners Regionale 2016 - Beitrag `Älter werden im ZukunftsDORF- leben und lernen über Generationen.´ Hierzu sagte Ingrid Arndt-Brauer die erbetene Unterstützung gern zu.