Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

27.08.2009

Landwirt informiert

Gentechnik1Ochtrup. `Ich bin nicht nur Landwirt, sondern auch Gastgeber´, scherzt Willi Rensing (2. v. li.), Landwirt aus der Wester. An seiner Hofeinfahrt hat er eine Schautafel zum Thema Gentechnik auf dem Acker aufgebaut. Unter dem Dach der Schautafel gibt es außerdem ein `Insektenhotel´, das einladend auf heimische Insekten wirkt.

Im Rahmen ihrer sommerlichen Radtour traf die Ochtruper SPD mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Kai Hutzenlaub (3. v. li.) und der Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer jetzt auf diese Schautafel. Auf Anfrage erklärte Rensing den Radlern gerne den Hintergrund zu dieser Idee. Er machte in dem Gespräch deutlich, dass er die Gentechnik im medizinischen Bereich für richtig hält. `Aber Gentechnik auf dem Acker? Nein!´, so der Landwirt nachdrücklich.

Seine Argumente gegen Gentechnik sind vielfältig. So bestehe u.a. die Gefahr von Allergien durch genveränderte Eiweißmoleküle in Lebensmitteln, der Pollenflug auf herkömmliche Kulturen ist unvermeidbar und die Abhängigkeit von nur einem Großkonzern bei der Bereitstellung von Saatgut ist zu groß. dies bewirkt erhöhte Kosten für Landwirte und Verbraucher.

Nachgewiesen wurde außerdem, dass durch genveränderte Maispollen ein Bienensterben hervorgerufen wird. `Die Haftung für Gesundheits- und andere Schäden bleiben beim Landwirt´ machte Rensing deutlich. `Dies kann zu ruinösen Forderungen führen´, erläuterte Ingrid Arndt-Brauer dazu. Kai Hutzenlaub ergänzte, dass man im Labor Genveränderungen beherrschen könne - auf den Feldern jedoch nicht.

Mit den Politikern von Bund und Kommune ist sich Rensing einig, dass beim Verbraucher ein verändertes Bewußtsein geschaffen werden muss und die Gentechnik im Lebensmittelbereich nicht `untergeschoben´ werden darf.