Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

08.04.2009

MdB´s der SPD kümmern sich

Psycho1Die Benachteiligung der psychotherapeutischen Versorgung in den Flächenkreisen gegenüber den Oberzentren war das zentrale Thema eines Gespräches, zu dem der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Psychotherapeuten-Netzwerk Münster-Münsterland und die Deutsche Therapeutenvereinigung die Bundestagsabgeordneten der SPD, Ingrid Arndt-Brauer, Dr. Angelica Schwall-Düren (2. v. li.) und Dr. Reinhold Hemker (3. v. re.), eingeladen hatten.

Im Rahmen von zwei öffentlichen Veranstaltungen im Kreis Steinfurt wurde dargelegt, dass Patienten in den Landkreisen teils über ein Jahr auf den Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung warten müssen. Verursacher der ungleichen Versorgung ist allem Anschein nach die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die die Regeln für die Verteilung der Therapeutensitze vorgibt.
Der Sache nachzugehen, sagten die Abgeordneten zu, denn der derzeitige Zustand sei nicht hinnehmbar. Frau Dr. Schwall-Düren, selbst ausgebildete Familien- und Paartherapeutin, betonte, auf die sprechende Medizin müsse generell mehr Gewicht gelegt werden. Weitere Gesprächsthemen waren die Nichterstattung von Fahrkosten zu psychotherapeutischen Behandlungen seitens der Krankenkassen, der Ausschluss von psychisch Kranken durch private Krankenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Renten- und Lebensversicherungen. In Frage gestellt wurde auch die derzeitige Regelung, wonach selbst bei kleinsten Behörden Beihilfestellen angesiedelt seien. Bei den Beihilfestellen werden die Zuschüsse des öffentlichen Dienstherrn in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen von Beamten bearbeitet.