Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

30.09.2009

Mehr Gesundheitsvorsorge

AOK-Gesundheitstag_1
Rheine/Kreis Steinfurt. Normalerweise kümmern Sie sich in ihrer Ausbildung und ihrem späteren Beruf immer um das Wohlergehen Anderer: die Auszubildenden in den Pflegeberufen. Aber wie steht es eigentlich mit der eigenen Gesundheit? Diese Frage stand jetzt im Mittelpunkt des Gesundheitstages, den die AOK gemeinsam mit dem Fachseminar für Altenpflege in Rheine - einer Einrichtung des Caritas Bildungswerks - für die Schülerinnen und Schüler ausrichtete. Ziel war es, Interesse bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu wecken, selber vielleicht auf Dauer aktiv zu werden.

Als zusätzliche Motivation für späteres Training hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer den Veranstaltern Sylvia Rasokat-Poll (4. v. li.) und Herbert Hessel (i. Bild re.) von der AOK Schrittzähler aus dem Bundesministerium für Gesundheit überreicht. Diese stießen erwartungsgemäß auf sehr großes Interesse. `Das macht ja richtig Spaß´, war die Reaktion einiger Teilnehmerinnen, die den Schrittzähler gleich beim Schnupperkurs Nordic-Walking eingesetzt hatten. Neben weiteren Angeboten zur Bewegung gab es auch Probekurse und Workshops zu den Themen Ernährung, Stressbewältigung und Leben ohne Qualm. Etwas Abschreckung vor den Folgen des Rauchens brachte den Auszubildenden der Einsatz eines Computerprogramms, mit dessen Hilfe sie ihr Gesicht einer rauchbedingten Hautalterung unterziehen konnten. Wie sehe ich aus in 20 Jahren mit und ohne Rauchen! Vielleicht hat es dem oder anderen geholfen, auf Dauer auf das Laster zu verzichten?!

Die Bundespolitikerin, selbst überzeugte Nichtraucherin, konnte sich dem gemeinsamen Votum der zukünftigen Pflegefachleute nur anschließen: Der Gesundheitstag bot große Anreize, die eigene Gesundheiterhaltung etwas mehr in den Blick zu nehmen. `Da unsere Gesellschaft zukünftig immer älter wird, muss die Bundespolitik das Thema Gesundheitsvorsorge stärker betonen. Die SPD hatte sich in den vergangenen Jahren immer für ein Präventionsgesetz eingesetzt´, erläuterte Arndt-Brauer. Die neue Unions- und FDP Mehrheit im Bundestag fordert sie daher auf, ihre bisherige Blockadehaltung zu überwinden und endlich ein Präventionsgesetz zu verabschieden.