Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

22.06.2010

Mit Innovationen in die Zukunft

Schmitz1
Vreden. Wieder im Aufwind nach der Wirtschafts- und Finanzkrise befindet sich die Firma Schmitz Cargobull in Vreden. Der Hersteller von Kühlaufliegern ist mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern, davon 150 Zeitarbeitnehmer, der größte Arbeitgeber am Ort. Als anerkannter Ausbildungsbetrieb bildet Schmitz Cargobull zudem hier in Vreden 75 junge Menschen aus.

In einem Gespräch mit Ingrid Arndt-Brauer (SPD-MdB) und Vertretern der örtlichen SPD erläuterte Werksleiter Michael Timmermann, dass man bis zum Jahresende zwar noch Kurzarbeit angemeldet habe, zurzeit aber voll beschäftigt sei.

Um auch in Zukunft weiter konkurrenzfähig zu bleiben, setzt das Unternehmen auf innovative Ideen. Für die Forschung und Entwicklung beschäftigt Schmitz Cargobull qualifizierte Mitarbeiter mit dem nötigen Know-how. Das ist aber sehr kostenintensiv und eine finanzielle Unterstützung des Bundes wäre sehr hilfreich. Diese zu erhalten sei aber nicht einfach, machte Timmermann der Finanzexpertin Arndt-Brauer klar. Kritisch sieht der Werksleiter daher die Subventionsvergabe des Bundes für Unternehmen, die in den neuen Bundesländern und in den angrenzenden EU-Staaten neu aufgebaut werden. `Hier gibt es geringere Kosten für den Erwerb der Gewerbeflächen sowie erheblich niedrigere Lohnkosten´, verdeutlichte Timmermann. Dort Subventionen zu vergeben, würde hier in der Region Arbeitsplätze kosten. Da mitzuhalten, falle schwer, so der Werksleiter weiter. Einig war sich die Runde, dass andere Kriterien bei der Subventionsvergabe Sinn machen würden. Wie diese aussehen könnten, war in dem Gespräch strittig. Der Vorschlag einer Kontrolle, wofür die Mittel genau eingesetzt würden, sei aber nicht praktikabel, erklärte Arndt-Brauer. `Wichtiger ist es, einheitliche europaweite Sozialstandards zu erreichen´, so Arndt-Brauer. Sie ist sich sicher, dass es für Unternehmen dann nicht mehr attraktiv sei, ihre Produktion in die genannten Regionen zu verlegen. Unter anderem gehören auch die von der SPD geforderten Mindestlöhne zu den sozialen Standards. Leider ist die derzeitige schwarz-gelbe Koalition dazu noch nicht bereit, bedauert die Politikerin und erhofft sich hierfür bald politische Mehrheiten.

Abschließend versprach Arndt-Brauer dem Werksleiter, mit ihren Fraktionskollegen in den entsprechenden Ausschüssen für Wirtschaft und Technologie sowie Bildung und Forschung zu sprechen, um sich kundig zu machen, welche Möglichkeiten für das Werk in Vreden bestehen, Subventionen für Forschung und Entwicklung zu erhalten.