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20.04.2009
Mit Nadel und Faden
Ochtrup. Einst bestimmte vor allem die Textilindustrie das Leben vieler Ochtruper. Zum größten Arbeitgeber der Stadt zählte die Firma der Gebrüder Laurenz. Damit diese für Ochtrup prägende Zeitgeschichte nicht in Vergessenheit gerät, dafür setzen sich Agnes und Egon Bode (i. Bild re.) mit ihrem `kleinen´ privaten Textilmuseum ein.
Zu einem Rundgang durch die Ausstellung trafen sich deshalb Ingrid Arndt-Brauer (SPD-MdB), der SPD-Bürgermeisterkandidat Kai Hutzenlaub (Bildmitte), die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Renate Lemm und weitere Interessierte im Haus der Bodes an der Brookstraße. Unzählige Dokumente, Fotos, Erinnerungsstücke wie Stoffe, Kleider und Textilmaschinen wurden in über 30 Jahren Sammelleidenschaft liebevoll zusammengetragen. Unterstützung bei ihrer Arbeit erhält das Paar vom Heimatverein, so Agnes Bode, dessen Anliegen es ist, diesen Teil der Ochtruper Geschichte und Kultur lebendig zu halten. Damit aber in Zukunft der Erhalt der Ausstellung gesichert werden kann, denke man zusammen mit der Politik darüber nach, so Egon Bode in seinen Ausführungen, eine Bürgerstiftung ins Leben zu rufen. Arndt-Brauer und Hutzenlaub boten bereits jetzt ihre Hilfe an. |