Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

03.02.2011

Mittendrin statt nur dabei

Mittendrin-ST1Steinfurt. Die Selbsthilfegruppe `Mittendrin´ will selbst am gesellschaftlichen Leben aktiv teilnehmen. Hierbei werden der öffentliche Nahverkehr erprobt, Gast- oder Freizeitstätten auf Behindertentauglichkeit überprüft, Parkplätze getestet und die eigene Selbständigkeit in der Haushaltsführung durch gemeinsames Kochen erprobt. Erfahrungs- und Problemaustausch stehen dabei im Vordergrund.

Im Tagespflegehaus von `Mobilé e.V.´ trifft sich die rund zehnköpfige Gruppe regelmäßig an jedem ersten Mittwoch im Monat. Ausflüge, wie z.B. nach Amsterdam oder Münster, sind Highlights für die Teilnehmer. Aber auch gesellschaftliche Abende und Vorträge wecken großes Interesse bei der Gruppe. Gerne folgte daher jetzt die Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer (SPD) einer Einladung der Selbsthilfegruppe, um aus ihrer Arbeit im Bundestag zu berichten.
Die Politikerin ist seit 1999 im Bundestag und dort u.a. Mitglied des Finanzausschusses und stellvertretende finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Mit einem Fragenkatalog hatten sich die Teilnehmer auf die Befragung der Abgeordneten vorbereitet. Fragen nach ihrem Arbeitsablauf im Wahlkreis, wie der Familienalltag bewältigt würde und wie hoch der Verdienst einer Bundestagsabgeordneten ist, beantwortete Arndt-Brauer ausführlich.
Auch Fragen nach der künftigen Regelung der Pflegeversicherung kamen in der Runde auf. `Wie die derzeitige schwarz-gelbe Bundesregierung die künftige Pflegeversicherung regelt, ist noch nicht sicher´, erläuterte Arndt-Brauer. Scheinbar gibt die schwarz-gelbe Koalition ihr Vorhaben auf, in der Pflege eine private Zusatzversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente einzuführen. Millionen von Einzelverträgen würden hohe Bürokratiekosten verursachen. Außerdem sei dann ein Sozialausgleich aus Steuermitteln nötig, die gar nicht zur Verfügung stünden, machte Arndt-Brauer deutlich. Die SPD favorisiere daher eine solidarische Pflegeversicherung, wo Gesunde für Kranke und Starke für Schwache einstehen..
Mit dem Dank für das anregende Gespräch mit Arndt-Brauer beendete Eva Jürriens, Mitglied der Selbsthilfegruppe, den Abend.