Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

19.02.2010

Sorge um Arbeitsplätze in der Solarbranche

Kemper1a
Gescher. Die Firma Kemper-Automation in der Gescheraner Bauernschaft Estern ist ein Kleinunternehmen für die Planung und Installation von Photovoltaikanlagen. Nicht nur wegen des lang anhaltenden Winters, sondern auch wegen der von der schwarz-gelben Koalition kurzfristig zum 1. April geplanten Absenkung der Einspeisevergütung für neu angeschlossene Photovoltaikanlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), gibt es jetzt Probleme für die Firma Kemper. Johannes Kemper (3. v. re.) hat sich mit der Problematik an die Politik gewandt und traf jetzt zu einem Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer (SPD), Stefanie Wiegand (SPD-MdL) (li. i. Bild), Marc Jabiorski (Landtagskandidat) (re. i. Bild) und dem Gescheraner Fraktionsvorsitzenden Ansgar Heming (2. v. re.) zusammen.

Arndt-Brauer, die derzeit vermehrt Post von Solarunternehmen erhält, kennt die Sorgen der Firma Kemper-Automation. Mit der von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen forcierten Senkung der Einspeisevergütung in wenigen Wochen gibt es keine Planungssicherheit mehr für die Unternehmen und deren Auftraggeber.

`Unsere Kunden und wir wissen nun nicht, wie es weiter gehen soll´, machte Kemper in dem Gespräch deutlich. Er habe auch Verantwortung für seine drei fest angestellten Mitarbeiter. Eine angedachte Personalaufstockung fällt dem Ingenieur unter diesen Bedingungen natürlich schwer. `Wir würden gerne einen Auszubildenden einstellen, der praktisch in den Startlöchern steht, müssen aber bei der derzeitigen Lage möglicherweise Abstand nehmen´, bedauert Kemper.

`Dieser Stichtagstermin wird nicht zu halten sein´, beruhigte Arndt-Brauer in dem Gespräch. Die SPD-Bundestagsfraktion hat eine Anhörung zu dem Thema gefordert. Erst in einer anschließenden namentlichen Abstimmung wird über die Regelung entschieden. `Das Ganze braucht also seine Zeit und da haben Sie die Unterstützung der SPD´, so die Politikerin, die im Jahr 2000 gemeinsam in der rot-grünen Koalition das EEG beschlossen hat.

`Die seither entstandenen Arbeitsplätze in Deutschland können von der derzeitigen Regierung nicht außer Acht gelassen werden´, machte Arndt-Brauer abschließend deutlich und wies Johannes Kemper darauf hin, unbedingt auch den hiesigen an der Koalition beteiligten Bundestagsabgeordneten das Problem zu schildern.