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08.07.2019

Sozialer Kitt in unserer Gesellschaft

THW_Gronau_4aGronau. `Das Technische Hilfswerk ist eine phantastische Einrichtung und so was wie sozialer Kitt in unserer Gesellschaft´. Mit diesen Worten begrüßte der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster die THW-Helfer in der Unterkunft an der Vereinsstraße. Mit im Gefolge war auch Ingrid Arndt-Brauer, ebenfalls Mitglied im Deutschen Bundestag und zuständige Abgeordnete im Wahlkreis Borken I / Steinfurt I. Auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin war Martin Gerster aus Süddeutschland angereist.

Martin Gerster ist seit zwei Jahren stellvertretender Präsident der THW-Bundeshelfervereinigung, dem Förderverein des Technischen Hilfswerks. Seine Vorgängerin in diesem Amt war Christine Lambrecht, die erst vor einigen Tagen zur Justizministerin bestellt wurde.

Dem Förderverein in Gronau steht das langjährige THW-Mitglied Ralf Kosse vor und so war es nicht verwunderlich, dass dieser dem stellvertretenden Präsidenten der Bundeshelfervereinigung zur Klärung und Beantwortung viele Fragen mit auf den Weg gab.

Anlässlich des Besuchs von Ingrid Arnd-Brauer und Martin Gerster kam auch der Referatsleiter `Einsatz und Unterstützung´, Johannes Hildebrandt vom THW-Landesverband sowie der Regionalstellenleiter Mike Nienhaus aus Wesel nach Gronau. Auch sie hatten viele Fragen der Helfer zu beantworten.

Als `von Außen eher schüchtern´ bezeichnete Gerster diese Unterkunft, die von Fremden schnell übersehen werden kann. `Wir sind hier nicht unglücklich´, erwiderte Ortsbeauftragter Lutz Schabbing, doch sei eine räumliche Enge schon zu spüren.

Wie können in den kommenden Jahren junge Leute für das THW begeistert und wie können die Rahmenbedingungen verbessert werden? Obwohl in den vergangenen Jahren von der Regierung viel Geld in die Beschaffung von neuen Fahrzeugen und in die Liegenschaften geflossen sei, liege hier und da immer noch so Einiges im Argen, wie MdB Martin Gerster erwähnte. Er hatte in seiner Amtszeit schon viele Ortsverbände besucht.

Das Ansehen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ist besonders bei den Politikern sehr hoch, wie Ingrid Arndt-Brauer und Martin Gerster erklärten. So sei der Bundesfreiwilligendienst eine Riesenchance für das THW, damit junge Leute anzusprechen, die so den Weg in die Hilfsorganisation finden können.

Neben der Wertschätzung der Hilfsorganisationen war auch der Blick in die Zukunft wichtig. Übergriffe auf Helfer und Rettungssanitäter, das Erkennen von Rechtsextremisten, die Stärkung des Ehrenamts und eine Anerkennung durch Rentenpunkte für aktive Ehrenamtliche, nicht nur für das THW, sowie die Gewinnung von Ehrenamtlichen aus dem Kreis der Migranten standen zur Diskussion.