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24.06.2011
Spannende Diskussionen beim AsF-Frauenfrühstück
Kreis Steinfurt. Beim Frauenfrühstück der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Steinfurt (AsF) auf Hof Gehring in Hörstel gab es nicht nur Gelegenheit zur Information, sondern auch zum angeregten Meinungsaustausch mit den SPD-Politikerinnen Ingrid Arndt-Brauer und Elisabeth Veldhues (i. Bild re.).
Bevor jedoch die Bundestagsabgeordnete aus Berlin und die Landtagsabgeordnete über die geplanten Maßnahmen zur Inklusion berichteten, stellten Ruth Gehring und Heike Schöpper die Idee des Tipi-Hotels mit angrenzendem Hochseilgarten vor. Dort haben Jugendliche und Erwachsene seit einigen Monaten die Möglichkeit, ihre Teamfähigkeit zu erkunden und zu stärken. Die Bereitschaft, Lösungen im Team zu erarbeiten sei auch bei der politischen Arbeit unabdingbar, bestätigten die beiden SPD-Spitzenpolitikerinnen.
In ihrem Bericht ging die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer anschließend auf die Zukunft der Energieversorgung, die spezielle Situation der Hebammenhaftpflicht und die Diskussion um die PID ein. Mit besonderem Engagement warb sie für die Organspende und verteilte Organspendeausweise an die anwesenden Gäste. Zu einer längeren und interessanten Diskussion kam es auch nach dem Vortrag von SPD-Sozialexpertin Elisabeth Veldhues, die über den Sachstand zur Umsetzung der UN-Konvention zur Inklusion in NRW berichtete. Diese Umsetzung erfordere große Anstrengungen auf allen Seiten. Im Landtag sei bereits ein gemeinsamer Antrag verabschiedet worden. Die SPD-Landtagsabgeordnete berichtete, dass es bei uns schon heute zahlreiche Beispiele gäbe, bei denen inklusives Arbeiten gelinge. Beim Blick auf andere europäische Länder dürften jedoch auch die Probleme bei der Umsetzung der Inklusion nicht außer Acht gelassen werden. Am Ende des spannenden Morgens waren sich die Anwesenden einig, dass es wohl am schwierigsten sein werde, die Barrierefreiheit auch in den Köpfen umzusetzen. |