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11.01.2010
Viele Hände - schnelles Ende
Rheine. Viele Jahre hat es gedauert, bevor der Plan eines Radweges zwischen Rheine-Kanalhafen und Rodde entlang der Landstraße 591 umgesetzt werden konnte. Nur der Bürgerinitiative, die in ehrenamtlichem Engagement den ersten Teilabschnitt gebaut hat, ist es zu verdanken, dass aus dem Traum Wirklichkeit wurde.
Trotz strömendem Regen trafen sich jetzt Mitglieder der Bürgerinitiative mit Ingrid Arndt-Brauer (SPD-MdB) und Ratsmitglied Eckhard Roloff (SPD, i.Bild li.) um den Radweg zu begutachten. Albert Klodt (2. v. li.), Mitglied der Bürgerinitiative und maßgeblich an der Umsetzung beteiligt, erläuterte den Politikern die Entstehung des Radweges von der Idee bis zur Fertigstellung.
Mit einem pauschalen Zuschuss des Kreises Steinfurt, Mitteln des Landesbetriebes Straßenbau NRW und einer Aufstockung durch die Stadt Rheine waren zwar finanzielle Mittel da, reichten aber bei weitem nicht, um den Radwegebau durch Fachfirmen ausführen zu lassen. Hier wurde dann die Bürgerinitiative tätig. Nicht alles konnte ohne Spezialgerät erledigt werden. So mussten Gespräche mit Unternehmen geführt werden, die die benötigten Arbeitsgeräte hatten und diese auch günstig zur Verfügung stellten. Die Arbeiten mussten außerdem nach der Ernte erledigt werden, damit den Landwirten die Zufahrt zu ihren Flächen ermöglicht wurde und somit kein Nachteil entstand. `Der Wegebau fand dann im Herbst statt und es regnete immer!´, erinnert sich Albert Klodt.
In Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW konnte zudem erreicht werden, dass zur Erhöhung der Verkehrssicherheit eine Mittelinsel an den Einmündungsbereich Hafenstraße/Nahrodderstraße als Querungshilfe für Radfahrer entstand.
`Der nächste Teilabschnitt soll dann im nächsten Jahr entstehen´, so Klodt. Er ist sich sicher, dass das mit vieler Hände Arbeit auch klappt. |