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04.04.2011
Weltspitze in Neuenkirchen
Neuenkirchen. Gerade in der Nahrungsmittelbranche spielt Hygiene eine große Rolle. Wie lässt es sich jedoch vermeiden, dass bei diesen sensiblen Produkten Verunreinigungen entstehen? Hierfür bietet die Firma seli Automatisierungstechnik aus Neuenkirchen Lösungen.
Bei einem Besuch ließ sich jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer von Firmenchef Frank Nimwegen (i. Bild re.) die Einsatzmöglichkeiten seiner Entwicklungen erläutern. `1990 haben wir klein angefangen´, so Frank Nimwegen.. Mittlerweile hat sich das Unternehmen aufstrebend entwickelt und verfügt bereits über 30 Mitarbeiter, sowie sieben Auslandsvertretungen.
Immer den Blick auf die Verantwortung für das Unternehmen, die Mitarbeiter und ihre Familien wurde bei seli in den letzen Jahren vorsichtig expandiert, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Am Standort Dieselstraße verfügt seli über ein Systemhaus für Mess- und Regeltechnik, die hauptsächlich in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie Anwendung findet. Individuell für ihre Industriekunden entwickelt seli Automatisierungslösungen. `Automatisierung ist unser Job´, verdeutlichte Nimwegen im Gespräch mit Arndt-Brauer die Firmenphilosophie.
Eine besondere Entwicklung von seli ist ein speziell entwickelter Trübungssensor. Dieser Sensor, kurz STS genannt, erlaubt es der Getränke-, Lebensmittel- und Milchindustrie kontinuierlich ihre Produkte sowie Prozesse zu überwachen, und die Umwelt zu schonen. Mittels LED Absorptionsmessung werden schnell und mit nur geringfügigen Verlusten für das Unternehmen, Trübungen in den Flüssigkeiten zur Produkttrennung festgestellt. „Dieses Verfahren ist einzigartig“, so Nimwegen und er ist auch ein wenig stolz, dass STS bei seli entwickelt wurde.
Für diese innovative Entwicklung wurde seli vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert. Mit Projekten des ZIM sollen gerade die Entwicklungen zu Gunsten kleiner und mittlerer Unternehmen gefördert werden.
`Ich freue mich, dass ein innovatives Unternehmen aus meinem Wahlkreis diese Förderung erhält´, so Ingrid Arndt-Brauer, die weiß, wie wichtig gerade der Mittelstand im Münsterland ist. In der Wirtschaftskrise war der Mittelstand ein wichtiger Faktor für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Auch seli konnte trotz zeitweise rückläufiger Aufträge und Kurzarbeit seinen Mitarbeiterstamm halten bzw. ausbauen und seinen für 2011 zu erwarteten Umsatz steigern. |