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04.06.2009
Wer nicht wählt, wird nicht gehört!
Rheine. Gerade bei 43 % lag die Wahlbeteiligung bei der letzten Europawahl. Eine hohe Wahlbeteiligung ist dem Rheinenser Jörg Marciniak (i. Bild re.) aber sehr wichtig. Um im Superwahljahr mit Europa-, Kommunal- und Bundestagswahl einer sinkenden Tendenz entgegen zu treten, lud der Personalratsvorsitzende des Materialdepots der Bundeswehr Rheine diejenigen ein, die wissen müssen, wie wichtig es ist, wählen zu gehen.
Rheines Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder (2. Reihe Mitte) und die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer folgten daher gerne der Einladung, den Auszubildenden des Materialdepots Rede und Antwort zu stehen. Die ErstwählerInnen konnten sich bei den Politikerinnen informieren, welche Auswirkungen Politik in Europa, Bund, Land und Kommune hat. `Wenn man nicht wählen geht, haben die rechtsradikalen Parteien größere Chancen´, verdeutlichte Arndt-Brauer und war sich mit dem Podium einig, dass ein starkes Europa nur mit demokratischen Parteien zu verwirklichen ist. `Ich kenne kein System, das besser ist, als unseres´, so Bürgermeisterin Kordfelder und forderte die jungen Leute auf, an allen Wahlen teilzunehmen, damit dieses demokratische System erhalten bleibt. Jörg Marciniak und Willi Hartmann (Gesamtpersonalratsvors.) erklärten, dass der größte Anteil der Gesetze in Europa gemacht bzw. angestoßen würde. Reisen innerhalb Europas ohne Reisepass oder Visum, grenzüberschreitender Verbraucherschutz sowie ein einiges Europa in Zeiten der Wirtschaft- und Finanzkrise werden selbstverständlicher.
Arndt-Brauer und Kordfelder wiesen die jungen Leute darauf hin, dass man sich über alle demokratischen Parteien im Internet, bei den Infoständen zu den Wahlen, auf der Internetseite des Bundestages, der Abgeordneten oder Kandidaten informieren kann. Auch persönliche Kontakte sind problemlos möglich, versicherten die Politikerinnen für ihre Person.
`Eine kleine Anstrengung für eine große Wirkung unternehmen´, forderte Jörg Marciniak abschließend auf. |