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22.08.2012
Zum Abschluss zu den Jüngsten
Gronau. Dass gerade in Epe die Wartelisten für die Jüngsten (U-3-Kinder) am längsten sind, erstaunte die Gruppe des SPD-Ortsvereins Gronau und Epe, die mit dem Besuch der Dinkelnest-Kindertagesstätte ihre Sommertour 2012 abschloss.
Kita-Leiterin Rita Heitkamp (4. v. re.) und Karin Leuderalbert (3. v. li.) führten die Gruppe, die auch von der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer begleitet wurde, durch die eben umgebaute Kita. Im Außengelände war die Baustelle noch zu sehen, bei der im letzten Winter der U-3-Ausbau durchgeführt wurde. `Wir danken dem Team für das Durchhaltevermögen, das eine solche Baumaßnahme im laufenden Betrieb mit sich brachte,´ so Ortsvereinsvorsitzender Norbert Ricking.
Bei der Besichtigung der Räumlichkeiten wurde Rita Heitkamp immer wieder durch interessierte Fragen unterbrochen, sodass der Rundgang zeitweise zu einer Bildungsdiskussion mutierte: Probleme der Essenskultur, die Sprachförderung, Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf, Unfallgefahrenpunkte und Personalausstattung, waren nur einige Punkte die dabei diskutiert wurden.
`Welche Kinder werden denn bevorzugt aufgenommen, wenn es eine Warteliste gibt?´ wollte Ingrid Arndt-Brauer (MdB) wissen, wobei sich herausstellte, dass es dieses Problem so massiv erst neuerdings in Epe gibt und dabei insbesondere bei den Jüngsten, die ausnahmsweise schon mit acht Monaten im Dinkelnest aufgenommen werden können. Gerade in Epe hatten die SPD-Mitglieder eine solche Nachfrage für die Jüngsten nicht erwartet und fühlten sich darin bestätigt, dass der U-3-Ausbau weiter fortschreiten muss.
Dass auch die Zahl der Kinder immer größer wird, die zu Hause kein Deutsch als Muttersprache sprechen, wurde ebenfalls angesprochen. Daher will sich die SPD im Jugendhilfeausschuss weiterhin für eine frühere Sprachförderung einsetzen, was dankbar angenommen wurde. |